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Für die Zukunft wappnen!

Im Mittelpunkt des nunmehr 6. “Fachdialog Emnis CRM” standen wieder einmal weniger die technischen Details, sondern Methodenwissen und Erfahrungsaustausch. Emnis-Geschäftsführer Tobias Zimmer brachte die Zielstellung der Veranstaltung auf den Punkt: Wie können wir alle unsere Unternehmen so für die Zukunft aufstellen, damit wir für die anstehenden Herausforderungen – nicht nur im Kundenkontakt – gewappnet sind. Und derer warten viele: vom demographischen Wandel und dem damit einhergehenden Fachkräftemangel bis hin zu deutlich erkennbaren Zeichen der Konjunktureintrübung im Automobil- und Zuliefererbereich.

Michael Sturhan (Inhaber der Vertriebsberatung PRIME$ALES) ist schon eine feste Hausnummer im Tagungsprogramm der Emnis-Fachdialoge: Das Referat “Alleinstellung im B2B – Illusion oder herbeiführbar?” mit konkret umsetzbaren Handlungsempfehlungen erhielt viel Beifall.

Für intensive Diskussion sorgte der Vortrag von Michael Schmetzer, Geschäftsführer der Sporer PCS GmbH aus Mühlental: “Vertriebskennzahlen im Sondermaschinen- und Anlagenbau”. An konkreten Beispielen aus seinem eigenen Haus berichtete er über die Einführung solcher Steuerinstrumente.

Diskutiert wurde reichlich, insbesondere bei der von Prof. Lutz Neumann (Direktor Berufsakademie Sachsen) geleiteten Gesprächsrunde “Neue Wege in der Distribution”, bei der Alexander Seidel, Geschäftsführer des Medizindistributors InMedi, und Keven Schöpp, Marketing-Analyst beim Cloud-Distributor acmeo im Podium Platz nahmen.

Regen Zuspruch erhielt Inés de Vera von firm Training & Seminare aus Leipzig. Mit Ihrem Beitrag “Herausforderung Personalführung: Generation Y und Z” traf sie den Nerv der Zeit.

Holm Egerland, Vertriebsleiter Public bei Infor Deutschland, sprach über “Prädiktive Instandhaltung und wiederkehrende Service-Umsätze”. Wie kann man aus historischen und Echtzeit-Daten Erkenntnisse für Wartungsintervalle ableiten und damit signifikante Kostenvorteile realisieren?

Den krönenden Abschluss lieferte webit!-Prokurist Sven Jänchen aus Dresden: “Geschäftsmodelle gezielt entwickeln”. Sehr plastisch illustrierte er Beispiele mit dem Business Model Navigator der Uni St. Gallen.

Das Konzept des “Fachdialog Emnis CRM” ging wieder einmal voll auf, wie die schriftliche Teilnehmerumfrage ergab. Der spannende Themenmix lockte Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet ins vogtländische Plauen.